Bericht aus dem „Exil“

Meinen Bericht über unser Leben in der Schule und die Sehnsucht nach unserer neu gestalteten Rappelkiste möchte ich mit einer kleinen Anekdote beginnen.

Am dritten Tag unseres Aufenthaltes in der Schule haben wir mit unseren Kindern einen Gang zur Baustelle „Rappelkiste“ unternommen. Als wir in unsere Straße einbiegen und den freien Blick auf unser Haus haben, sagt ein Kind ganz entsetzt: „Die Rappelkiste steht ja noch!“ Da hat der Anton doch wirklich gedacht, unser Haus würde abgerissen. Wir haben das natürlich sofort aufgeklärt. Leider konnten wir mit den Kindern nicht in das Haus, da unser Holz gerade den ersten Anstrich bekam, aber wir zeigen den Kindern die Arbeit der Handwerker und der Eltern auf Fotos, die täglich frisch ins Haus flattern. Die Handwerker geben sich richtig viel Mühe und unser Zeitplan wird bis jetzt eingehalten. Die Zeit in der Schule ist für uns alle ein großes Abenteuer. Die Kinder lieben den „Ausflug“ auf die Toilette, denn da müssen wir das Haus verlassen und stürzen uns so richtig ins Schulleben. Wir gehen viel auf den Schulhof, denn der ist spannend und da ist am Nachmittag viel los. Die nächsten Tage kommen sogar Schulkinder und lesen unseren Kindern etwas vor. Sie lernen lesen und wir haben bestimmt eine Menge Freude. Unsere Jahrespraktikantin hat im Rahmen ihres Projektes über die Pflege unserer Zähne einen Besuch beim Zahnarzt und beim Gesundheitsamt durchgeführt. Die Kinder hatten dabei viel zu entdecken. Heute hatten wir „Bergfest“ in der Schule und trotz der liebevollen Aufnahme des ganzen Kollegiums und der vielen zu erlebenden Abenteuer ist die Sehnsucht nach der Rappelkiste bei uns allen riesig. Den fleißigen Eltern wünschen wir für die letzten Arbeitseinsätze Schaffenskraft und gutes Gelingen.

Norda Salchow

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.