„Mut tut gut“-Kinderstarkmachprogramm

„Nein darf sein“ und „Mut tut gut“, erklären uns unsere Kinder nachdem sie mit der Fachkraft für Frühprävention Anette Stahlhacke vier Tage gemeinsam gearbeitet haben.

Es wurde viel über Gefühle geredet und wie man mit ihnen umgeht.

Das jedes Gefühl seine Berechtigung hat und jeder für sich selber Entscheidungen darüber treffen darf.

Jedes Kind hat ein eigenes Bedürfnis nach Nähe und Distanz.

Manche mögen es ganz eng und andere möchten mehr Platz haben.

Manche Kinder gehen offen auf jeden Besucher zu, andere schauen lieber noch ein bisschen mit Abstand wer da gekommen ist.

Auch wir Erwachsenen sind da ja nicht anders.

So ist es ganz verständlich, wenn ein Kind die Entscheidung treffen darf: „Nein, das ist mir zu nah. Ich mag mehr Abstand.“

Dies wird durch ein ganz klares „Stop!“ geäußert. Stolz zeigen uns die Kinder das Handzeichen, drehen sich um und gehen, um ganz deutlich zu machen, dass sie nicht wollen.

Durch verschiedene Spiele, Sprüche und Geschichten wird das Besprochene wiederholt und vertieft. Das Spiel „Feuer und Eis“ haben wir sogar in unsere Spielesammlung aufgenommen.

So wundern wir uns nicht, dass es die nächsten Tage bei den Kindern ganz viel um Gefühle geht und sie sich viel mit uns und auch untereinander darüber unterhalten.

Denn nur, wenn man miteinander redet, kann man helfen und Hilfe bekommen.

 

Britta Steinebach